Devilicious - The Asylum Gospels

Devilicious - The Asylum Gospels

Wau, der Martin hat eine neue Band aus dem Norden, genauer gesagt, aus Schweden kund getan (woher auch sonst). Merkt euch den Namen dieser Band , denn wer den ersten Longplayer zu hören bekommt, der wird staunen. OK, dass die Schweden rocken können weiß wohl mittlerweile jeder, aber dass man dann doch ein ums andere mal überrascht wird, grenzt schon an Unglaublichkeit.

Ich sag es ja schon länger: „ich muss auswandern“. geben dort Gas, wo der Biss von schon länger nicht mehr existiert - „no ballads, pure rock“.

Devilicious bedienen sich sowohl aus der 60er-Rock´n´Roll-Phase als auch aus dem Metal- und dem Stonerrock-Bereich. Die Band wurde 2005 in Göteborg gegründet und haben bisher 2006 ihre erste EP Namens „The Haunt Of Fear“ und 2007 ihre zweite EP „Samsara“ veröffentlicht. Ihr erstes Album „The Asylum Gospels“ wird uns gegen Anfang/Mitte Mai erfreuen. Ich sag nur „alter Schwede“, mit dem Album gehen die Jungs direkt in die Vollen und können mit Bands wie Volbeat (wie schon erwähnt), Clutch, Spiritual Beggars, Mustasch und andere Großen der Musikszene ganz locker mithalten. Gesang- und musiktechnisch bewegt sich „The Asylum Gospels“ genau in dieser Schiene. Hier mal ein paar Töne alla Elvis und J. Cash, dann geht es über zu ausgefeilten Gitarrenparts, die sich an klasse Metalmelodien orientieren und dann weiter und bequem, aber mit Breitseite, direkt zum Stonerrock rübergleiten - Wahsinn!

Rübergleiten kann man wohl so sagen, denn die oben aufgeführten Einflüsse gehen fließend ineinander über, so dass es einem dem Atem nimmt. Das nenne ich gekonnt und gewollt. Halten wir mal fest, was für Granaten gerade aus Schweden bzw. aus Norwegen seit 2010 unterwegs sind. Da wären (aus Norwegen), , , Spiritual Beggars, , Grand Massive, , Graveyard … und jetzt (alle aus Schweden). Das liest sich einfach nur geil an :-).

Zurück zu Devilicious und der neuen Platte „The Asylum Gospels“, eingezockt haben das gute Teil:

  • Mikael Jacobsson – vocals, guitars
  • Martin Olsson – lead guitars
  • Stefan Jansson – drums
  • Carl Paulsen – bass

Absoluter Anspieltipp „Hit The Snooze“ – yes, a kick up the bottom! … und hier die 11 Granaten dieser Band in Übersicht, mit einer Spielzeit von 47 Rock-Minuten ´n´ paar Roll-Sekunden.

  1. Fat Lady Blues
  2. Demonizer
  3. Bridge Of Satan
  4. Boogieman
  5. Finders Fee
  6. Misery
  7. Sweet Love
  8. Hit The Snooze
  9. Anitokin
  10. Judgement Day
  11. If You Belive

sind ab Juni/Juli in Deutschland auf Tour – also ab dafür und Tickets sichern!!!

Autor: Martin Stöckeklopper

Konzert-Tip der Redaktion: