Make War - s/t

Make War - s/t

kommen aus Brooklyn, NY, und sind mit ihrem selbst-betitelten Debut-Album seit Ende 2015 auf Gunner Records in Europa erhältlich. Leider habe ich die Platte nicht mehr im Jahresendstress untergekriegt, denn ich muss sagen, es ist echt eine sehr lohnenswerte Veröffentlichung, die damit den Jahresanfang versüßt.

entstanden aus dem Akustik-Projekt Sad and French, welches als Solo-Projekt von Sänger und Gitarrist Jose Prieto und Bassist Edwin Santacruz begann. Nach einer thematischen und auch musikalischen Umorientierung spielen die beiden, jetzt unterstützt von Schlagzeuger Greg Taylor, als Trio sehr gut gemachten Punkrock.

Bereits zu Anfang verfängt bei mir großartig. Eine Platte mit einem Filmzitat zu eröffnen finde ich auch beim hundertsten Mal klasse und wenn es dann aus "2001: Odyssee im Weltraum" genommen ist, finde ich das dann noch mal besser. Da Bloody Faces jedoch nur einen Opener darstellt, geht die Platte eigentlich erst mit dem soliden Listen To The Songs los, was mit stampfendem Schlagzeug ne gute Basis für den weiteren Verlauf bildet. Ein wenig abwechslungsreicher wird es dann beim sehr feinen Shorter Days And Longer Nights und dem recht entspannten When The Poison Flows, bevor Second Floor mit seinem Mundharmonika-Intro ein kleines Folk-Feeling aufkommen lässt, bevor die Post abgeht. Definitiv eins der Highlights der Platte.

Zum Abschluss schaffen es dann bei Sweet Little Nightmares sogar noch ein wenig wie zu klingen, was bei mir sehr großartige Erinnerungen hervorruft. Das wäre ne schöne Kombination für ne Tour... Überhaupt kann man sagen, dass ein sehr gelungenes Debut vorlegen, was Lust auf mehr macht. Wollen wir hoffen, dass da noch mehr kommt.

Autor: Jöran Kuschel

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