Forkupines - Yet The Same

Forkupines - Yet The Same

Da wir uns in letzter Zeit sehr viel deutschem Singer/Songwriter-Zeug gewidmet haben, gibt es heute auch mal wieder was aus heimischen Gefilden, allerdings endlich mal wieder mit verstärkter Gitarre, Bass und Schlagzeug. aus Braunschweig spielen erfrischenden "Post-Punk" und kommen jetzt mit ihren zweiten EP "Yet The Same"

Und diese EP ist, dass darf man schon mal vorweg nehmen, wirklich großartig. Ziemlich eingängige Melodien gemischt mit einer gesunden Härte, manchmal kurz davor ein wenig poppig zu werden, aber nie in irgendeiner Weise cheesy. Einfach 6 sehr schöne Tracks, die einen direkt einfangen und ins Schwärmen geraten lassen.

Angefangen mit dem extrem guten Opener "All That Matters", der insbesondere mit dem sehr schön eingestreuten Bruch gegen Ende überzeugt, bei dem nonchalant ein Akkordeon- / Gesangs-Part eingestreut wird, geht es über das überragende "I am The Horizon" und "Nothing Short Of Magic" hin zum bereits bekannten "Sleep by the Fire, bloom in Water". Dieses ist vielleicht ein wenig zu poppig, aber trotzdem irgendwie großartig. Hier sei vor allem auf die grandios-verträumte Überleitung zwischen den beiden letztgenannten Tracks hingewiesen. Mit "Supremacy" und "A Cold Dependency" erlebt "Yet The Same" dann noch einen sehr aparten Ausklang.

Was auch immer man von den ganzen "Post"-Genres halten mag, das was das Trio aus dem Norden der Republik spielt, macht einfach jede Menge Spaß und geht gewaltig ins Ohr. Ich darf hier mit Fug und Recht behaupten, dass es in letzter Zeit wenige Alben oder EPs gegeben hat, die mich so schnell gefesselt haben und mir kaum noch aus dem Ohr gingen.

Autor: Jöran Kuschel

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