Burning Streets @ Youth Brigade Festival

Bostoner Street Punks eröffnen Tour und Festival

Konzertbericht: Burning Streets - Dortmund, FZW, 25.06.2015

Dass die mittlerweile zum Quartett angewachsenen Jungs von sich mal wieder in Deutschland aufhalten, hatten wir ja bereits des Öfteren berichtet. Großartig war es für uns natürlich auch, dass die Band endlich mal in Dortmund spielte - wenn auch zur etwas ungewohnten, weil frühen, Zeit um 17 Uhr. Aber ihr kennt das ja mit dem frühen Vogel...

Um 17 Uhr also im FZW sein und die Eröffnung des Youth Brigade Festivals mit ansehen, bei dem im Verlauf des Abends noch solch illustre Gäste wie und World/Inferno Friendship Society auf der Bühne zu sehen sein sollten, war dann auch ein wenig kreativ, was die Arbeitsgestaltung an diesem Tag anging. Gegen 16:30 waren wir dann aber doch am Venue und mussten auch gar nicht lange warten, bis vier der fünf Jungs von die Dortmunder Ritterstraße entlang kamen. Man war also mit dem Zug angereist und hatte nur Steve mit Merch und den zuständigen Cityrat-Mitarbeitern vorgeschickt.

Genug der Vorrede, auf zum Auftritt in der großen (!!!) Halle des FZW, die ob der frühen Anfangszeit ein wenig überdimensioniert wirkte, obwohl das Publikum relativ schnell auf geschätzte 30 bis 40 Personen anschwoll. Die Jungs waren in recht guter Spiellaune, und zeigten in ihrem leider auf 7 Tracks beschnittenen Auftritt erste Einblicke in neues Material, von dem es gleich 3 Songs gab. Zusätzlich wurden noch feste Bestandteile eine Burning Streets Gigs, wie Kiss The World Goodbye oder auch Disappointed und Different Drums zum Besten gegeben.

Nach leider nur 30 Minuten endete der Auftritt dann schon wieder, ein bisschen kurz, aber das Gefühl habe ich bei ja eh immer. Es war ein sehr guter und recht entspannter Tour-Auftakt, der Lust auf mehr macht. Die Band tourt derzeit noch ein wenig durch Deutschland, macht dann einen Abstecher nach Tschechien, um dann noch einmal in den westdeutschen Raum zurück zu kommen. Sollte man sich definitiv nicht entgehen lassen.

Autor: Jöran Kuschel

Konzert-Tip der Redaktion: