Tied To A Bear - Safe, Boring and Safe

Tied To A Bear - Safe, Boring and Safe

Die Band, die derzeit ein wenig die Bostoner Untergrund-Szene aufmischt, hat endlich ihr erstes Klangmaterial vorgelegt. Ja, ich spreche von den großartigen Tied To A Bear um die nicht minder grandiosen Jeff Rowe und Paul Picillo (Landmines), die sich endlich wieder zusammengefunden haben und mit Safe, Boring and Safe als Debut direkt mal eine LP raus hauen.

Das gerade Rowe und Picillo in der Lage sind sehr gute Musik zusammen zu schreiben und zu performen sollte hoffentlich jedem bekannt sein. Wer Beweise braucht sollte sich schleunigst für boxingwater interessieren. Kann ich nur wärmstens empfehlen! Bei Tied To A Bear werden die beiden ergänzt von Matt Murphy und Drummer Harley Cox (Choke Up).

Doch nun zu Safe, Boring and Safe. Das Album besteht aus 13 Songs verteilt über 36 Minuten, was für eine Band, die noch nicht zu lange zusammen spielt, schon mal ein ganz beachtliches Resultat ist. Bei den Songs fällt zunächst einmal auf, dass sich die drei Fronter die Gesangsparts relativ gleichmäßig teilen, wobei hier gerade Jeff Rowe zu überzeugen weiß. So zum Beispiel beim bereits vorher veröffentlichten "Potential oder auch dem sehr überzeugenden "Name". Doch auch Tracks wie "Old Man" oder Picillos "Bedtime Stories" sind wirklich sehr großartige Stücke.

Ihren Abwechslungsreichtum beweisen Tied To A Bear bei Tracks wie "Piss N' Vinegar" und dem leicht grungig angehauchten "Plunge". Bevor ich jetzt zu sehr ins Schwärmen gerate seien dann noch eben "Stay" und "Less To Give" erwähnt, die auch richtig was her machen.

Safe, Boring and Safe ist leider noch nicht in Deutschland erschienen, kann aber auf dem bandeigenen Bandcamp erstanden werden. Ich bin mir aber sicher, dass sich in naher Zukunft auch was für Deutschland ergeben sollte, denn die Platte ist einfach klasse.

Autor: Jöran Kuschel

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