Woe Gothenburg - It´s woe time

Woe Gothenburg - It´s woe time

Der Name ist Programm. Schwedenrocker? Definitiv! Nach der 2012 erschienen EP „Fuck your mental health“ legen die Jungs von WOE nun ihr Debut „It´s Woe time“ vor. Der von dem Dead by April-Sänger Pontus Hjelm produzierte Longplayer wurde bereits am 25.03.2015 über Rambo Music veröffentlicht.

Die Band besteht aus Sänger Jonny Zasella (Ex Foobar The Band), Gitarrero Ronny Lodin, Bassklampfer Nicke Janson und Drummerkracke Anders Jacobson. So dies sei auch denn schon zur Besetzung kundgetan. Und nun zum eigentlichen Anliegen des Ganzen: "It´s Woe time"...

Ist das Debut von Woe typischer Riffrock schwedischer Machart? Nein nicht ganz. Natürlich ist das Album nur so von verschiedensten Rockeinflüssen übersäht, aber dem Ganzen wurde eine Note Metallastigkeit mitgegeben. „It´s Woe time“ ist ein absolutes midup tempo Rock Album. Zehn Songs, die einem nur so um die Ohren fegen. Schlaftablettenmusik ist nicht in Sicht.

Woe haben auf „It´s woe time“ ihren eigenen Sound kreiert, was aber auch an dem unverwechselbaren Gesang von Jonny Zasella liegen dürfte. Es zieht sich wie ein Strich durchs ganze Album. Skeptiker würden sagen: „Na klingt doch ein wenig eintönig“. Nun, da kann man geteilter Meinung sein.

Wer sich aber auf gute Rockmucke einläßt, ohne sich ein Vorurteil zu bilden, dem sei „It´s woe time“ empfohlen. Mit Sicherheit kommen diese zehn Songs live nochmals wesentlich energischer rüber als auf der Scheiblette. Straight und direkt auf den Punkt gebracht sind die Lieder alle mal. Gesangstechnisch ist eigentlich alles in Ordnung, aber ein wenig mehr Variation wäre wünschenswert. Musikalisch ist soweit alles drin, was das Rockfan-Herz begehrt. Neben Groove/ Bangpassagen, dreckigem Rock, Mitwippfaktor und einer bereits erwähnten Brise Metal, wurde alles aufgefahren, was dem eingefleischten Musikliebhaber dieses Album schmackhaft machen dürfte. „Woe time“, „Wolfman“ und „All alone“ sind allein drei Vertreter, die den Musikmaker im Auto zum qualmen bringen sollten.

Ab Mai sind die Jungs auch live in unseren Landen auf der Bühne zu sehen. Hier sollte man definitiv die Chance nutzen, sich den Volldampfrock der Schweden zu geben.

Fazit: Ein gutes Rock Debut anno 2015 der Schweden - „It´s Woe time“ !

Autor: Eddie Sharik

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