John Allen (John Allen) - 14.08.2014

Kurz vor dem Release seines zweiten Albums Sophomore hatte ich die Chance, John Allen vor seinem Konzert im Druckluft zu einem kurzen Gespräch über sein Album, Crowdfunding und das Tourleben mit zu treffen. Ein wirklich überaus interessanter und lustiger Zeitgenosse mit einem besondern Zugang zu Bob Dylan.

Jöran: Okay, erste Frage. Wie steht es mit Deinen guten Vorsätzen für dieses Jahr?

John: (lacht) Habe ich irgendwann mal gesagt, dass ich gute Vorsätze habe?

Ich hab mir vorgenommen, dass ich dieses Jahr ne Plate aufnehme; das habe ich gemacht, die kommt jetzt demnächst raus. Und ich habe mir vorgenommen, dass ich so viele Shows wie möglich spiele und sitze jetzt hier in Oberhausen und spiele relativ viele Show. Ich glaub, ich bin ganz gut in der Quote.

Jöran: „Sophomore“ wird in ungefähr 14 Tagen erscheinen?

John: Ja, am 29. August.

Jöran: Wie ist Dein Gefühl? Bist Du eher glücklich, dass es jetzt raus kommt oder ist es eher Angst, weil Du nicht weißt, wie die Leute reagieren werden?

John: Ähm, die Angst habe ich hinter mir. Zunächst einmal ist so ne Platte raus bringen wie ein Baby kriegen. Man bringt die dann raus und ich bin auch gespannt auf die Reaktion von den Leuten aber viele haben sie eben auch schon, weil wir das über Crowdfunding und so gemacht haben.

Die Crowfunding-Spender haben die eben schon vor dem Release bekommen und ich verkaufe die Platte auch schon auf Tour. Das erste Feedback war durchweg gut und das ist schon ne Erleichterung. Man steckt ja schon viel Energie und Herzblut rein und wenn man dann merkt, das kommt an und gefällt den Leuten, das ist dann ein tolles Gefühl. Kann man nicht anders sagen.

Jöran: Wie bist Du auf den Namen gekommen?

John: Ist ne ganz witzige Geschichte. Ich habe ewig hin und her überlegt, hatte so 5 Titel, die mir alle nicht wirklich gefallen haben und habe dann irgendwann getwittert, so was wie „still stuck for a good album title“. Da hat mir dann jemand, ich glaube aus Köln, zurück getwittert „Hey, wie wäre es denn mit Sophomore“. Ich fand das klang gut und habe nachgesehen, was das heißt und das ist ja nicht nur ne Bezeichnung für Uni-Studenten im zweiten Jahr, sonderm es kommt aus dem griechischen und kommt von „sophos“ für der Kluge oder Klugheit und „moros“ für Dummheit.

Also eine Mischung aus beidem und die Ambivalenz von beidem fand ich so toll. Dann haben wir kurz hin- und hergeschrieben und ich hab gesagt, dass ich den Titel nehme und ewig dafür dankbar sein werde. So bin ich auf den Titel gekommen.

Jöran: Gut, das wäre meine nächste Frage gewesen, ob es auch wegen der Doppeldeutigkeit ist?

John: Nee, es gibt einfach auch viele, die eben die Weisheit der Welt verbreiten in ihren Songs. Ich glaube einfach, ich habe in dem ganzen Business, was ich hier mache, relativ wenig Erfahrung. Ich bin schon für die Zeit, die ich das mache, recht weit gekommen, aber trotzdem habe ich noch immer das Gefühl, ganz am Anfang zu stehen und ich glaube, das ist so das Äquivalent zu dem Doppeldeutigen. Auf der einen Seite bin ich schon relativ weit, auf der anderen Seite bin ich noch grün hinter den Ohren. Ich glaube, das spiegelt sich darin ein bisschen wieder.

Jöran: Wie persönlich sind denn dann Deine Songs? Ich denke da gerade an „Home“, was ja schon sehr traurig ist.

John: Ja, also, die Songs sind nicht immer 100% autobiographisch, das ist bei „Home“ allerdings schon so, aber ich kann auch nicht aus meiner Haut. Das heißt, dass in jedem Song, den ich schreibe auch ein Stück von mir steckt. Ich baue dann zwar Geschichten drum herum, aber die Kernaussage und der Kern bin dann schon ich. Also schon sehr persönlich.

Jöran: Ist es hart so viel persönliches freizugeben und unter die Leute zu bringen?

John: Eigentlich nicht. Es fällt mir nicht so besonders schwer, weil ich gelernt habe, oder was mir auffällt ist, dass wenn ich persönlich werde auf der Bühne, dass es offenbar eben Leute gibt, die mir danach dann sagen, dass es ihnen genauso geht. Gestern haben wir in Meppen gespielt und da kam nach der Show ein Mädel zu mir und meinte „Bei dem einen Song hatte ich das Gefühl, Du singst über mich“. Das ist ein großes Kompliment und wenn ich merke, dass ich Menschen so erreiche, dann bin ich auch gerne persönlich.

Man muss schon dabei aufpassen, dass man die Leute in seiner Umgebung nicht verletzt. Zum Beispiel ist auf dem Album ein Song namens „Springtime“, der ist nicht über mich, den habe ich nach nem Telefonat mit nem Kumpel geschrieben. Ich habe quasi das Telefonat in den Song übersetzt. Als ich den letztes Jahr in München gespielt habe, war der Freund im Publikum. Es ging um seine damalige Freundin, die neben ihm saß. Er hat das eben an zwei, drei Formulierungen gemerkt, dass es gerade um ihn geht. Und er kam dann danach auch zu mir und meinte, er sei froh, dass sie es nicht gemerkt hätte.

Es ist schon ein Spagat zwischen niemanden verletzen, der einem nahe steht und es gehört auch irgendwie dazu; das persönlich werden. Ich verkaufe ja auch Emotionen und mich auf der Bühne und da gehören persönliche Emotionen mit dazu.

Jöran: Damit Du auch authentisch bleibst?

John: Absolut. Ich kenne ja niemanden besser als mich selbst. Das heißt, worüber kann ich denn besser singen, als mich selbst? Von daher.

Jöran: Was ich mich fragte, da Du ne Menge Instrumente auf der Platte hast, spielst Du die alle selbst?

John: Nee, um Gottes Willen. Das Album klingt gut, das ist der erste Indikator dafür, dass ich nicht alles selbst gespielt habe. Ich spiele die Akustikgitarren auf dem Album, ich spiele Klavier, ein bisschen Hammond-Orgel. Für alles andere hatte ich Leute, die das wirklich können. Kai Petersen, mein Produzent, ist gleichzeitig noch Bassist von Rantanplan und ist halt ein irre guter Bassist, der hat Bass und ein paar E-Gitarren eingespielt. Ich hatte nen guten Kumpel von mir, der die Lead-Gitarren gespielt hat, ne tolle Geigerin, Leila, nen Cellisten, der schon mit Thees Uhlmann gespielt hat. Also wirklich richtig tolle Leute, die auch in sehr kurzer Zeit das umgesetzt haben, was mir vorschwebte. Ich kann sehr, sehr glücklich sein.

Jöran: Was ich großartig finde ist „Famous Last Words“. Was steckt da hinter?

John: Ja, das ist einer von den Songs. „Famous Last Words“ ist im Endeffekt der letzte Abgesang an meinen Großvater, der vor ein paar Jahren gestorben ist. Als er starb hatten wir nicht die Möglichkeit, auch, weil ich da noch zu jung war, uns voneinander zu verabschieden und das war dann mein letzter Nachhall und der Gedanke, dass auch wenn jemand geht, dass er dann nie ganz weg ist. Also dieses „When I'm gone, will you remember my name“. Also irgendwas von jemandem bleibt immer da. Darum geht es eigentlich in dem Song.

Jöran: Hast Du ein Lieblingslied auf der Platte?

John: Hm, also... Vom Song her und vom Songwriting ist mein persönlicher Lieblingssong „Night falls over Reno“, weil da ein paar Zeilen drin sind, auf die ich sehr stolz bin. Die lese ich und denke, ja, haste gut gemacht. Und dann kommt dazu, dass da Rick Steff, der Keyboarder von Lucero, das Akkordeon gespielt hat. Ich liebe halt Lucero über alles und dass einer von denen da mitgespielt hat und auch wirklich im Studio war, bedeutet mir unheimlich viel. Genauso ist dann eben auch bei „Home“, die Tatsache, dass da die Vocals mitsingt, das bedeutet mir sehr viel Das macht die beiden Songs für besonders auf dem Album.

Jöran: Du hattest eben schon das Crowdfunding angesprochen. Wie sind da Deine Erfahrungen? Würdest Du sagen, dass das ein Modell ist, das sich durchsetzen kann?

John: Ich glaube schon. Prinzipiell ist es ja so, dass so ein Album viel Geld kostet. Soviel Kohle musst du erst mal auf der hohen Kante haben. Wenn du das über ne Plattenfirma machst, die schenken dir ja auch nichts. Die wollen die Kohle ja auch wieder zurück haben. Gerade wenn du anfängst und du der Plattenfirma nicht garantieren kannst, wie viele Alben du verkaufst, wird auch keine Plattenfirma mit offenen Armen auf dich zukommen und tausende von Euros rauswerfen.

Deswegen denke ich schon, dass das gerade für Künstler, die anfangen und versuchen durchzustarten, ne riesen Sache ist, weil es die Möglichkeit gibt zum einen eine Art Bündnis zwischen Publikum und Künstler zu schaffen, das hab ich halt versucht. Denn ohne die Leute hätte es da Album schlicht und ergreifend nicht gegeben. Ich hätte die Kohle nicht gehabt, wenn die Leute nicht gespendet hätten, gäbe es das Album nicht. Die haben also mindesten genauso viel Anteil an dem Album, wie ich als Songschreiber oder Musiker. Ich glaube, wenn man so eine Verbindung schaffen kann ist das was Besonderes. Die Leute kommen auch auf Konzerten zu mir und erzählen, dass sie beim Crowdfunding dabei waren. Die fühlen sich als Teil der Einheit und das finde ich super. Das Konzept wird ja auch immer beliebter. Selbst Neil Young hat ja jetzt was mit Croudfunding gemacht. Ich glaube, dass das definitiv Zukunft hat.

Jöran: Du hattest eine Sache dabei, die ich echt gut fand und zwar, dass Du ab nem gewissen Betrag gesagt hast, man kann sich vier Bücher oder vier Filme aussuchen. Welche Bücher waren das?

John: Noch gar keine, beziehungsweise, das erste Buch habe ich, glaube ich schon verschickt. Auf jeden Fall, die Idee dahinter, ist, dass ich eben ein Film-Freak bin und unheimlich gerne lese. Ich bekomme immer auch gerne Bücher und Filme geschenkt, die ich vielleicht vorher nicht kenne, von denen andere aber sagen, lies das mal oder guck mal den Film.

Die Idee habe ich von ner Freundin, die das wiederum von ner anderen Band hat. Ich mache das eben als Kombination. Da bekommt die Person im Verlauf des Jahres vier Bücher geschickt und ich schreibe immer nen kurzen Text dazu, was genau mir an dem Buch gefällt und warum mir das gefällt. Das erste Buch ist oder wird sein „Tender Bar“ von John Moehringer, das kennen auch nicht so schrecklich viele, das sind aber Bücher, die mich beim Lesen berührt haben und ich erkläre dann auch warum.

Jöran: Ich finde das auf jeden Fall ne sehr coole Idee.

John: Also, nicht meine Idee, leider, aber ich finde die Idee super.

Jöran: Ich habe mal in nem Interview mit Dir den schönen Satz gelesen „Ich hab in der Zeit viel Bob Dylan gehört und mir gedacht, was der kann, kann ich auch“.

John: (lacht)

Jöran: Du hast das dann noch eingeschränkt, dass sich das nur halb bewahrheitet hätte. Inwiefern?

John: Ok, ich würde das ganz gerne mal richtig stellen. Ich halte Bob Dylan, mit zwei, drei anderen zusammen, für den größten Songwriter aller Zeiten und er ist, gerade, was das textliche angeht, schwebt er in Sphären, die sind für den Normalsterblichen nicht zu erreichen.

Worauf sich das bezog, war, als ich anfing Gitarre zu spielen, habe ich viel Bob Dylan gehört und Eric Clapton hat mal gesagt, Bob Dylan sei sein Lieblingsgitarrist. Jetzt kann es durchaus sein, dass Bob Dylan ein großer Gitarrist ist, aber Bob Dylan ist wahrscheinlich noch größer darin, das zu verstecken. Das war tatsächlich als ich anfing Gitarre zu spielen und gesehen habe, was er auf der Gitarre macht, also das Akkorde schrammeln, das kann doch irgendwie nicht so schwer sein und das bekomme ich schon hin. Das war der einzige Hintergrund dahinter.

Jöran: Ist aber schon n ziemlich cooles Zitat.

John: Ja, aber das ist tatsächlich so. Das war auch so der Ansporn Gitarre zu lernen. Wenn du anfängst Gitarre zu lernen und sagst, du willst so spielen wie Jimi Hendrix, das kann ganz schön frustrierend sein. Die Erfolgserlebnisse kommen da nicht so fürchterlich schnell; bei Dylan kommen sie dann doch. „Knockin´ on Heaven´s Door“ geht dann doch relativ schnell.

Jöran: Wie läuft die Tour derzeit? Ich hab bei Facebook gesehen, dass ihr ziemlich coole Sachen gespielt habt.

John: Absolut. Wir haben außergewöhnliche Sachen gespielt. Am Dienstagabend waren wir in Bad Kreuznach bei nem Promoter, der ne Veranstaltungsreihe namens „The Magic Lounge“ macht und er hat zwangsweise die Venues gewechselt über die Jahre. Die aktuelle Venue ist ne große Second-Hand-Halle, das heißt, wir haben da zwischen Möbeln, Porzellan, Klamotten, Büchern und Schallplatten gespielt. Da war dann eben ne Bühne aufgebaut und alles was in dem Raum war, konnte man kaufen an dem Abend.

Jöran: Auch das Schaf?

John: Auch das Schaf, tatsächlich. (lacht) Das war sowieso der eigentliche Held des Abends. Wir haben alle Selfies mit dem Schaf gemacht. Wir haben auch in Berchtesgaden gespielt im Kuckucksnest mit Fußabdrücken an der Decke. Wir haben ne großartige Zeit, und ich. Wir haben ne Menge Spaß und verstehen uns gut, was sehr wichtig ist, wenn man soviel aufeinander hängt und so viele Shows zusammen spielt. Das ist am Anfang immer so die Sorge. Aber er ist super entspannt und wir kommen gut miteinander aus und haben auch häufiger Songs zusammen gespielt. Ich bin momentan ein sehr glücklicher Mensch.

Jöran: Ihr spielt derzeit fast jeden Tag doppelt, also Garden Concerts und normal. Wie sind da die Erfahrungen und wir sieht das mit der Anstrengung aus?

John: Fangen wir mit den Erfahrungen an. Die Garten-Shows oder auch Haus-Shows, je nach Wetter, haben wir das erste Mal im März gemacht und da lief das ziemlich gut. Was die Leute uns dieses Mal geboten haben, da fehlen mir die Worte um das zu erklären. Wir kamen zur ersten Show nach Lauf, da hatten die Gastgeberinnen aus Pappe riesige Buchstaben ausgeschnitten und angemalt und hatten die über den ganzen Balkon geklebt. Da stand dann „John Allen / Joe Ginsberg“. Und was da an Essen aufgefahren wird. Dann wird einem gesagt „Kannst Du noch mal Klavier spielen? Wir haben extra für Dich den Flügel stimmen lassen.“ Bei der anderen Garten-Show haben wir dann erstmal von den drei erwachsenen Kindern der Familie Hausmusik gemacht bekommen, die unglaublich gut war. Wir haben dann nachher noch mit denen gejammt. Das ist halt was ganz intimes. Das ist nicht selbstverständlich, dass Leute die privaten Räume für einen öffnen und einen rein lassen. Das wissen wir beide sehr zu schätzen und haben ne große Zeit. Wir werden unfassbar gut versorgt, wir werden mit sehr viel Wärme und Herzlichkeit empfangen, das ist wirklich was Besonderes. Wir sind da sprachlos, was sich die Leute einfallen lassen.

Was die Anstrengung angeht, du hörst ja, dass meine Stimme nicht mehr die Frischeste ist, nach der ersten Woche Tour, aber es geht. Wir spielen ja auf den Haus-Shows jetzt keine 2 1/2 Stunden. Also ich spiele ungefähr ne Halbe Stunden und Joe spielt ne Stunde und dann geht das schon. Zwischendurch habe ich mal gedacht, die Stimme bräuchte mal nen Tag Pause, habe die Kurve aber noch bekommen. Im Moment geht´s. Ich klinge ein bisschen tiefer als sonst.

Jöran: Ihr seid morgen noch bei Rat Room Rehearsals und produziert n Video?

John: Genau. Die machen so im Stile der Cardinal Sessions, glaub ich, so n Dinge. Nur dass die das nicht draußen machen, sondern in einem edel ausstaffierten Proberaum. Da nehmen wir morgen n paar Videos auf.

Jöran: Letzte Frage. Es gibt in letzter Zeit ne Welle von Singer/Songwritern, unter anderem ja auch, weil sich viele mit ihren Solo-Projekten selbstständig machen. Denkst Du, dass das nur ne Welle bleibt oder das davon auch einige überleben werden?

John: Ich denke schon, dass einige überleben werden. Einige überleben in jeder Musikrichtung. Ich meine, aus den 60er, aus der Folk-Bewegung haben einige überlebt, ob das jetzt Roger McGuiness oder Bob Dylan oder Joan Baez ist, aus der Grunge-Szene haben einige überlebt, aus der Punkszene, aus dem Glamrock. Ich glaube schon, dass aus diesem, wie sollen wir es nennen? New Folk? Folk Punk? Ich glaube schon, dass da auch einige überleben werden. Wenn ich mir anschaue, dass Frank Turner im Grunde auch aus der Ecke gekommen ist und jetzt ja gerade in gigantische Höhen schießt.

Jöran: Und ja auch wesentlich bekannter ist als vorher.

John: Ja, eben. Genau. Oder , der ja mit The Loved Ones eher ein Insider-Tipp war und jetzt solo gerade richtig erfolgreich ist. Ich glaube schon, dass da einige das Potential haben zu überleben. Ich würde es mir auch wünschen, da die, die ich aus dem Kreis bisher kennengelernt habe, die sind auch alle unheimlich nett und haben nen ganz krassen Arbeits-Ethos. Die sind sich für nichts zu schade und spielen wo und wann sie können. Ich finde, sowas muss belohnt werden.

Autor: Jöran Kuschel

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