Schweden zeigen Festivalhärte

Mustasch mit Co-Headliner-Status beim Rock im Wald

Konzertbericht: Mustasch - Neuensee, Rock im Wald, 21.07.2012

Im vergangenen Jahr noch beim Schweden Rock abgefeiert, aktuell mit einer Goldauszeichnung des letzten Albums „Sounds Like Hell, Looks Like Heaven“ in der Hand und dieses Jahr auf der Bühne von Rock im Wald zu bewundern – wie cool ist das denn bitteschön? Nachdem vorab die Rock´n´Roll-Fangemeinde im Wald gut angeheizt wurde, enterten nun die Bühnenbretter.

Die ersten Töne zu „Speed Metal“ kamen kaum aus den Lautsprecherboxen, da war auch schon die Menge aus dem Häuschen. Im Anschluss ging es in die Vollen und „Down In Black und „The Challenger“ wurden aus der Anlage geschmettert. „It´s Never Too Late“, „I Don´t Hate You“ und “Deep In The Woods” sorgten für weiteres schweißtreibendes Rocken auf den Festivalplatz – Wahnsinn was hier jetzt los war !!

Die Band machte deutlich, dass der Co-Headliner-Status an diesem Tag gerechtfertigt war. Mit einem fetten Sound und einem Best-Off-Set am Start wurden auch die letzen Reihen der Zuschauer in den Bann gezogen. Die Schweden präsentierten sich wieder einmal von ihrer Sahneseite. Wie schon in den vorausgegangenen Jahren wurde sprichwörtlich „die Bude“, heute ausnahmsweise das Festivalgelände, abgerockt.

Mit den Songs „Tritonus/Heresy Blasphemy“, „Bring Me Everyone“, „Morning Star“ und „Destroyed By Destruction“ wurde dann etwas ruhiger gefahren. Als krönendes Ende kamen dann „Double Nature“, „Black City“ und „Mine“ zur Geltung, bevor es dann nach etwa 80 Minuten zum fulminanten „I Hunt Alone“ kam. Unglaublich was das wieder für ein super Gig von war – Hut ab !

Wer jetzt noch eine Zugabe oder sich die Band in einem Club anschauen möchte, dem wird die Möglichkeit im Herbst geboten. Wie oben bereits erwähnt, werden zusammen mit in November auf Europatour gehen und es werden bestimmt ein paar Gigs bei euch in der Nähe stattfinden.

Autor: Martin Stöckeklopper

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